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Die akute Bronchitis – Alles was man darüber wissen sollte

Eltern Home News Ratgeber Wissenswertes Mrz 04, 2019 | show | view 230



Bei der akuten Bronchitis sind plötzlich die Bronchialschleimhäute entzündet.

Bildquelle: Unsplash.com

Ungefähr drei Wochen dauert es in etwa, dann heilt die Entzündung aus, auch ohne dass sie behandelt wurde. Da die Beschwerden, zu denen Husten und Auswurf zählen, aber sehr unangenehm und lästig sein können, greifen viele Betroffene auf Hausmittel zurück und wenn diese nichts helfen, auf Medikamente aus der Apotheke

 

Wann ist ein Arztbesuch dringend erforderlich?

  • neben Husten kommt es zu Atemnot und/oder Fieber
  • bei sehr stark ausgeprägtem Krankheitsgefühl
  • bei länger als ein paar Tage anhaltendem Husten und Auswurf

 

Welche Hausmittel und Tipps helfen können

Diese fünf einfachen Tricks helfen, die akute Bronchitis rasch wieder loszuwerden:

  1. Bei Fieber ist Bettruhe zwingend, aber auch ohne Fieber ist es zu empfehlen, dem Körper Ruhe zu gönnen.
  2. Schwitzkuren und Brustwickel sind bewährte Mittel aus Omas „Schatzkiste“. Viele Patienten empfinden diese wärmenden Anwendungen als angenehm. Sie sorgen dafür, dass die Körperwärme ansteigt. Dies hilft dem Körper, schneller Antikörper zu bilden.
  3. Raucher sollten auf ihre Zigarette verzichten. Passiv-Raucher sollten ebenfalls darauf achten, dass sie keinen Zigarettenrauch einatmen, weil dieser die Bronchien belastet.
  4. Reichlich trinken, ideal sind hier ungesüßte Tees (Kräuter, Früchte), Wasser (am besten still) oder Saftschorle. Durch die Flüssigkeit verflüssigt sich zäher Schleim in den Bronchien. Dies erleichtert das Abhusten.
  5. Inhalationen mit Kochsalz helfen, dass leichter abgehustet werden kann. Es ist möglich, mehrmals pro Tag zu inhalieren. Wer es verträgt, kann auch mit einem Kamillenzusatz inhalieren. Vorsicht, wenn eine Allergie auf diese Blüten bekannt ist!

 

Müssen Medikamente sein?

Im Rahmen einer Bronchitis kann es zu festem Schleim, zu trockenem Husten, zu Kopf- und Gliederschmerzen und zu Fieber kommen. Betroffene fühlen sich allgemein abgeschlagen, ähnlich bei einer Grippe. Jedoch ist der harte Husten ein typisches Zeichen, dass die Bronchien angegriffen sind. Diese Wirkstoffe können bei Fieber oder Schmerzen helfen:

Diese Fieber- bzw. Schmerzmittel werden bei Kopf- und Gliederschmerzen sowie Fieber über 38,5 °C eingesetzt. Alternativ kann ein altes Hausmittel Linderung bringen, die Wadenwickel. Dazu werden Tücher in lauwarmes Wasser getränkt und diese um die Waden geschlungen. Damit das Bettzeug nicht feucht wird, kann noch ein Handtuch darüber gewickelt werden. Nur bei höherem Fieber sollte eine Senkung versucht werden. Leicht erhöhte Temperatur um die 38 °C stellt eine natürliche Reaktion und Unterstützung des körpereigenen Abwehrsystems dar

Bei Husten werden je nach Bedarf Hustenlöser oder Hustenstiller eingesetzt. Den festen Schleim lösen beispielsweise Ambroxol oder Acetylcystein. Sie erleichtern das Abhusten, sollten aber nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt eingenommen werden.

Hustenstiller können bei heftigem und trockenem Husten Linderung bringen. Vor allem nachts klagen viele Betroffene über Hustenanfälle. Auch als Hustenblocker werden diese Medikamente vertrieben. Der enthaltene Wirkstoff Codein sollte den quälenden Husten unterdrücken. Nur, wenn der Husten sehr schlimm ist und ohne Auswurf auftritt, kann das Mittel überhaupt genommen werden und niemals länger als sieben Tage. Wenn Sie unter Auswurf leiden, verhindern die Hustenstiller das Abhusten und sind daher tabu!

 

Wann sind Antibiotika nötig?

Weil eine akute Bronchitis fast immer durch Viren verursacht wird, sind Antibiotika wirkungslos. Lediglich wenn der Nachweis erbracht wurde, dass Bakterien der Auslöser der Erkrankung sind, ist ein Antibiotikum sinnvoll, das vom Arzt verordnet wird. Sollte durch die Viren der Körper extrem geschwächt werden, so dass die Gefahr einer zusätzlichen bakteriellen Infektion besteht. Diese sogenannten bakteriellen Superinfektionen werden dann mit Antibiotika behandelt. Betroffen sind oft ältere Menschen, chronisch Kranke oder Personen, deren Immunsystem geschwächt ist. Die Antibiotika-Gabe dient in diesen Fällen der Vorbeugung von Komplikationen.

 

Welche Formen gibt es neben der akuten Bronchitis?

Nicht jede Bronchialschleimhaut-Entzündung tritt plötzlich auf. Deshalb unterscheidet der Arzt zwischen akuter, chronischer und chronisch-obstruktiver Bronchitis, bekannter als COPD.

 



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