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Kopfschmerzen – unerträglich und nervig

Eltern Home News Ratgeber Wissenswertes Feb 04, 2019 | show | view 329



Fast ein Viertel aller Einwohner Deutschlands – mehr Frauen als Männer – leiden unter Kopfschmerz,

Bildquelle: Pixabay.com

der chronisch ist. Der Fachmann spricht von Cephalgien oder Zephalgiem und meint damit Kopfschmerzen. Es gibt viele verschiedene Arten, darunter zum Beispiel Spannungskopfschmerz oder Migräne. Während letztere meist auf einer Seite auftritt, wird ansonsten zwischen Schmerzen im Stirn- oder Hinterkopfbereich sowie beidseitig unterschieden.

 

Ursache von Kopfschmerzen

So vielfältig wie die Arten so verschieden sind auch die Schmerzursachen. Oft gibt es keinen Auslöser. Zu Kopfschmerzen kommt es, wenn die Nerven in dieser Region gereizt werden. Als maßgeblichen Faktor für bestimmte Arten von Kopfschmerzen haben Mediziner die Blutgefäß-Weite in diesem Bereich ausgemacht.

 

Wie zeigen sich die Beschwerden, wie verlaufen sie?

Die Beschreibungen von Kopfschmerzen reichen von bohrend über drückend, dumpf, hämmernd bis hin zu stechend. Treten die Beschwerden häufiger als 14 Mal pro Monat bzw. über 180 x jährlich auf, dann werden sie als chronischer Kopfschmerz bezeichnet. Neun von zehn Personen, die an Kopfschmerzen erkrankt sind, leiden unter Migräne oder Spannungskopfschmerz. In beiden Fällen ist der Schmerz kein Symptom einer anderen Erkrankung, sondern eigene Krankheitsbilder. Gefährlich sind weder Migräne noch Spanungskopfschmerz; allerdings beklagen Betroffene eine deutliche Einschränkung ihrer Lebensqualität durch die Beschwerden.

 

Kopfschmerz als Folge anderer Krankheiten

Hier muss die Kombination der Beschwerden betrachtet werden, um mögliche Verursacher zu ermitteln oder auszuschließen. Daneben können bestimmte Situationen, Speisen usw. die Schmerzen im Kopf auslösen. Kennen Patienten diese, kann mit dem Auslöser auch der Kopfschmerz verschwinden. Dazu gehören:

  • Medikamentenabhängiger Kopfschmerz, verursacht durch langjährige regelmäßige Einnahme von Schmerzmitteln (Schmerzmittelabhängigkeit) – diffuser, dumpfer, drückender Kopfschmerz, der dauerhaft auftritt.
  • Nasennebenhöhlenentzündung bei Beschwerden im Stirnbereich, die sich bei Kopfneigung verstärken.
  • Plötzlicher, stark erhöhter oder zu niedriger Blutdruck
  • Anfallsartig auftretende Gesichtsschmerzen, ausgelöst durch Berührung, Kauen usw. – Verdacht auf Trigeminusneuralgie (Nervenschmerzen im Mund-Nase-Ohr-„Dreieck“
  • Stechender einseitiger Stirnschmerz = Cluster-Kopfschmerz
  • Plötzlich erhöhter Innendruck im Auge kann zu Kopfschmerzen mit Sehbeeinträchtigungen führen.
  • Treten neben urplötzlichen extrem starken Kopfschmerzen noch Nackensteife und Übelkeit auf, dann kann es sich um ein geplatztes Blutgefäß im Hirnhautbereich handeln. Glücklicherweise sind diese recht selten.
  • Vom Nacken ausgehende Schmerzen deuten auf Halswirbelsäulen-Veränderungen, wie zum Beispiel Bandscheibenvorfälle hin.
  • Schmerzen im Bereich der Schläfe kann bei älteren Menschen mit einer Schläfenarterienentzündung in Verbindung stehen.
  • Hirntumore können zu Kopfschmerzen führen.

 

Was tun bei Kopfschmerz?

Wer den Griff zur Tablette vermeiden möchte, versucht es mit Ruhe und Entspannung. Der Aufenthalt an frischer Luft wirkt sich ebenfalls günstig aus. Empfohlen wird, auf Alkohol und Rauchen zu verzichten. Viele empfinden Kälte, andere eher Wärme im Stirn- bzw. Nackenbereich als angenehm. Einige Tropfen Pfefferminzöl aller Viertelstunde auf Stirn- und Schläfenbereich verteilen und die Prozedur ein paar Mal wiederholen können Spannungskopfschmerzen lindern. Bei Migräne ist schnelles Handeln angesagt; eine heiße Dusche kann hier helfen, dazu sollte der Strahl zwischen Haaransatz und Nacken kreisen. Kopfschmerz durch zu niedrigen Blutdruck, vor allem am Morgen begegnen Betroffene gern mit Ausdauersport und Wechselduschen (kalt und warm).

Starker Kaffee (mit Zitrone, brrr) sowie Espresso können Linderung bringen, weil sie die Durchblutung im Gehirn anregen. Da chronischer Kopfschmerz häufig ein Zeichen von Überlastung sein kann, bringen hier alle Übungen von Yoga, Muskelentspannung oder autogenem Training Besserung.



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