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Salbei als natürliche Heilpflanze

Eltern Home News Ratgeber Wissenswertes Feb 14, 2019 | show | view 237



Der botanische Name Salvia kommt aus dem Lateinischen. Ins Deutsche übertragen heißt das so viel wie „Heilung“. Salbei gilt schon seit vielen Jahrhunderten als „Geheimwaffe“, da ihm viele Wirkungen zugesprochen werden. Seine vielfältigen Inhaltsstoffe, weit über 60, sollen für die Wirksamkeit des cholesterinfreien Salbeis verantwortlich sein.

Dabei gibt es weltweit fast 1000 verschiedene Salbeiarten. Als echter Salbei in unseren Breitengraden wird Salbei officinalis. Ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, gelangte die Wildpflanze von Italien nach Kroatien sowie in den Süden unseres Nachbarlandes Frankreich.

 

Heilwirkungen, die von Salbei ausgehen sollen

Viele der Heilwirkungen, die dem Salbei nachgesagt werden, finden sich auch in Wermut, Teebaumöl, Thuja, Eukalyptus oder Rosmarin.

Bildquelle: Pixabay.com

Zu den wertvollen Inhaltsstoffen der „Wunderpflanze“ zählen neben Mineralstoffen, Kalium, Eisen, Kalzium, Eisen, Gerbstoffe, Flavonoide (Pflanzenstoffe) sowie Magnesium auch ätherische Öle, Vitamin B3 und Vitamin C. Wie viele ätherische Öle = Terpene enthalten sind, hängt davon ab, wann der Salbei geerntet wird. Erntezeit ist von Mai bis November, idealerweise an einem sonnigen Nachmittag.

Salbei soll wirksam gegen Viren, Bakterien und Tumore sein. Ihm wird eine schleimlösende, entzündungshemmende und desinfizierende Wirkung nachgesagt. Weiterhin soll er die Verdauung fördern und das Abhusten erleichtern. Salbei zählt zu den Antioxidantien. Linderung verspricht Salbeitee generell bei Schmerzen, vor allem bei Magenproblemen. Er hilft dabei, Insektenstiche abzuschwellen und Fieber zu senken; ebenfalls wird er gegen Erkältungszeichen eingesetzt (als Gurgellösung, Inhalationsmittel oder Hustensaft). Wenn Frauen abstillen und dazu ihre Milchbildung reduzieren wollen, greifen sie ebenfalls auf das natürliche Mittel Salbei zurück.

 

Wofür wird Salbei verwendet?

Salbei dient der Zahnpflege und –reinigung. Er eignet sich als Tee zum Haare färben und zur Abdeckung grauer Haare. Er hilft dabei, unangenehme Körpergerüche loszuwerden, wie zum Beispiel Schweißfüße. Kosmetisch wird er gegen unreine Haut, als Seife, Parfüm sowie in verschiedenen Produkten eingesetzt.

 

Salbei als Ersatz für Zahncreme und Haarfarbe

Um Zähne und Zahnfleisch zu reinigen und zu pflegen, wenn keine Zahncreme zur Hand ist, können ein bis zwei frische Blätter von Salbei nach jeder Mahlzeit einfach zerkaut werden. Kreative Menschen basteln ihre Kräuterbonbons unter Zusatz von Salbei. Oder sie stellen selbst Deos her, wofür ätherische Öle verwendet werden. Hierfür eignen sich echter Salbei (Salvia officinalis) sowie Muskatellersalbei. Einige Blätter der „Wunderpflanze“ in eine Schüssel mit warmem Wasser geben und nach kurzer Zieh-Zeit als Fußbad einsetzen soll wirksam gegen Fußschweiß sein.

Graue oder weiße Haare im Anfangsstadium können auf natürliche Weise mit Salbeitee gefärbt. Vier Esslöffel Blätter sowie ein Teebeutel mit schwarzem Tee mit heißem Wasser übergießen, nach rund dreißig Minuten abseihen und die Lösung aufs Haar auftragen. Ca. dreißig Minuten einwirken lassen, gründlich ausspülen und Haare waschen.

 

Magen-Tee, Erkältungsbad, Wundversorgung – universell einsetzbar

Magen-Tee: Drei bis vier Teelöffel (TL) frische und einen TL getrocknete Salbeiblätter in ca. 200 ml kochendem Wasser geben. Nach ca. zehn Minuten abseihen. Zur Verdauungsförderung und Magenberuhigung wird je eine Tasse vor jeder Mahlzeit getrunken, aber nicht mehr als vier Tassen täglich.

Für ein Erkältungsbad Wasser zum Kochen bringen und damit 50 Gramm Salbeiblätter sowie 100 Gramm Thymian-Zweige übergießen. Abdecken und für zehn Minuten ziehen lassen, danach abseihen und in ein Vollbad geben.

Frische Salbeiblätter kurz aufkochen und warm auf Verletzungen legen, mit Mullbinde fixieren und zwei Stunden belassen hilft gegen kleine Schnitt-, Schürfverletzungen und Insektenstiche samt ihren Beschwerden

 



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