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Ohrenschmerzen – Wenn der Schmerz unerträglich wird

Home News Ratgeber Wissenswertes Feb 13, 2019 | show | view 210



Ohrenschmerzen treten häufig auch außerhalb des Ohres auf; sie können bis zum Kiefergelenk hin ausstrahlen.

Bildquelle: Pixabay.com

Möglich sind die stechenden oder pulsierenden Beschwerden auf einer, aber auch auf beiden Seiten. Manche Ohrenschmerzen sind mit Schwerhörigkeit verbunden. Vor allem kleine Kinder leiden häufig unter Schmerzen im Bereich des Ohres, die der Mediziner Otitis nennt.

 

Wodurch kann es zu Ohrenschmerzen kommen?

Sind die Schleimhäute im Gehörgang oder im Mittelohr geschwollen oder entzündet, äußert sich das durch recht unangenehme Schmerzen. Daneben können Entzündungen bzw. Verletzungen des Kiefergelenkes sowie Talgdrüsen- oder Haarbalgentzündungen im Gehörgang ursächlich für Ohrenschmerzen sein.

Bei welchen Krankheiten treten Ohrenschmerzen auf?

  • Beim Hörsturz kann es zu stechendem Ohrenschmerz kommen
  • Akute Mittelohrentzündung: starke, pulsierende, nachts zunehmende Schmerzen – meist infolge einer Erkältung
  • Chronische Mittelohrentzündung
  • Gesichtsrose: schmerzhafte Virusinfektion, die sich auf die Ohren legen kann
  • Akute Ohrknorpel- oder Gehörgangsentzündung in Verbindung mit starken Schmerzen
  • Gehörgangsfurunkel (Haarbalg-/Talgdrüsenentzündung im Gehörgang)
  • Kiefergelenksentzündung mit ausstrahlendem Schmerz bis hin zum Ohr
  • Warzenfortsatzentzündungen (Schläfenbeinbereich, medizinisch: Mastoiditis) nach Mittelohrentzündung, können mit Druckschmerz am Warzenfortsatz sowie hinter dem Ohr mit einer Rötung und Schwellung einhergehen.

In jedem Fall ist der Arztbesuch hier unerlässlich zur Ursachenfindung und Therapieplanung.

 

Aus Großmutters Trickkiste

Betroffenen wird Bettruhe empfohlen, vor allem bei Ohrenschmerzen im Zusammenhang mit Erkältungskrankheiten und wenn sich der Patient insgesamt unwohl fühlt. Wärmelampe (Rotlicht), Dinkel- oder Kirschkernkissen, sowie Zwiebelsäckchen nutzte schon Großmutter zur Linderung von Ohrenschmerzen. Watte aufs Ohr wird wegen der Gefahr einer Keimbildung nicht empfohlen. Beim Baden bei chronischer Mittelohrentzündung sollte kein Wasser ins Ohr gelangen; hier wird gefettete Watte zum Verschluss eingesetzt.

 

Herstellung eines Zwiebelsäckchens

Kleingehackte Zwiebeln ohne Fettzugabe erwärmen und in ein Tuch geben. Dieses wird dann aufs

Ohr aufgelegt. Zwiebel wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Aber Vorsicht: Tritt die Mittelohrentzündung akut auf, dann sollten alle Wärmebehandlung nicht am Anfang erfolgen, weil dies die Durchblutung fördert und sich so der Ohrenschmerz verstärken kann. Auch bei Komplikationen ist Wärme nicht ratsam.

 

Wodurch sich akute und chronische Mittelohrentzündung unterscheiden

Im Alter Kinder zwischen drei Monaten und drei Jahren leiden häufig unter akuter Mittelohrentzündung, einer sehr schmerzhaften und oft eitrigen Schleimhautentzündung im Mittelohrbereich. Die Patienten fühlen sich allgemein unwohl, häufig tritt hohes Fieber auf. Mediziner sprechen von Otitis media acuta.

Während eine akute Entzündung spontan ausheilt, ist dies bei der chronischen Mittelohrentzündung (Otitis media chronica) nicht der Fall; der Trommelfelldefekt ist dauerhaft. Die chronische Eiterung kann an Schleimhaut (als Otitis chronica mesotympanalis) oder am Knochen (Otitis media chronica epitympanalis) auftreten.

 

Welche Ursachen sind möglich?

Akute Mittelohrentzündung: Die Verbindung zwischen Mittelohr und Rachenraum wird über eine Röhre (Tube, Ohrtrompete) gewährleistet. Sie dient dem Druckausgleich mit der Außenluft und sorgt für „Frischluft“ im Mittelohrbereich. Bei einem Verschluss kann sie ihre Funktionen nicht erfüllen.

Krankheitserreger gelangen über die Ohrtrompete ins Mittelohr. Die hervorgerufene Entzündung steht oft mit einer Erkältung oder einem Schnupfen im Zusammenhang. Kurze, weite, gerade verlaufende Röhren im Baby- und Kleinkindalter sind für die meist ursächlichen Bakterien besonders anfällig. Seltener verursachen Viren (Grippe, Herpes) oder Kinderkrankheiten (Masern. Scharlach) die Mittelohrentzündung. Ist das Trommelfell beschädigt, gelangen Keime ins Mittelohr, beispielsweise über eindringendes Badewasser oder bei falscher Reinigung der Ohren. Chronische Mittelohrentzündung: Häufige Infektionen in den ersten Lebensjahren sowie lang anhaltende Belüftungsstörungen der Ohrtrompete können chronisch werden. Es kommt zu einem dauerhaften Loch im Trommelfell. Eitert die Schleimhaut, dann findet sich die Öffnung in Schleimhautmitte bei erhaltenem Trommelfellrand. Lediglich das Mittelohr ist entzündet. Der Defekt bei chronischer Knocheneiterung findet sich am Trommelfellrand und betrifft auch häufig Knochenstrukturen, die sich ebenfalls entzünden können.

 



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