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Düfte – was der Seele gut tut

Home Ratgeber Wissenswertes Nov 22, 2017 | show | view 650



RaeuchernDüfte begleiten uns ein ganzes Leben lang. Sie erwecken in uns Erinnerungen, die wir erlebt hatten, wie durch bestimmte Parfüms, Kaffee, Gebäcke oder durch den Regen. Das Wort Parfüm kommt aus dem lateinischen Wort „per fumum“ und bedeutet „durch den Rauch“. Ursprung waren die damaligen Rauch-Rituale für die heutige Parfümherstellung.

 

Der Geruchssinn ist wie unser Gedächtnis, laut verschiedener Experten. Durch das limbische System in unserem Körper werden bestimmte Gehirnregionen angeregt (wo Emotionen und Triebverhalten gesteuert werden). Die Regionen reagieren schon eher bevor wir überhaupt den Geruch wahrgenommen haben. Dies ist ein hochsensibles Zusammenspiel von Düften und unserer Stimmung. Es erweckt in uns zum Beispiel:

  • Verhaltensweisen
  • mentale Verfassung
  • Wohlbefinden

Es ist eine individuelle Reaktion von Düften, die uns unbewusst oder bewusst in „Mögen“ oder „Nichtmögen“ bemerkbar macht.

Das wird von Aromatherapeuten eingesetzt, beispielsweise durch das Räuchern oder ätherischen Ölen. Ziel ist es eine Wohltat für den Körper und der Seele herzustellen.

 

Auch im Garten kann man sich Pflanzen in den Garten stellen oder einpflanzen, um den Duft auch dort zu genießen (auch bestimmte Insekten würden sich freuen).

 

Das Feuer und der Rauch wurden schon von unseren Urvölkern als schicksalshafte Elemente betrachtet, aus der Nutzung von Kräutern und Pflanzen. Rohstoffe für das Räuchern sind getrocknete Pflanzenteile wie beispielsweise können zudem einzelne Kräuter bzw. Pflanzteile oder gar in Mischungen mit anderen Bestandteilen räuchern (beispielsweise wie: einheimische Pflanzen, deren Blüten, Blätter oder Wurzeln sich zum Räuchern eignen, als auch einheimische und exotische Hölzer und Harze sind geeignet). Beim Räuchern sollen spirituelle Sinne des Körpers erweckt werden.

 

Das Räuchern ist fast so alt wie das Feuer. Damals entdeckten die Menschen das „heiße Element“ und begannen nachher ihre Nahrungsmittel und Kräuter als Opfergabe ins Feuer zu geben. Bei einigen Urvölkern (unabhängig von Asien bis nach Amerika) sollte es eine Verbindung zwischen den Menschen auf der Erde und den Göttern im Himmmel entstehen lassen. Es gab unterschiedliche Rituale, wie: zur Sommer- und Winterzeitwende oder als Mittel zur Reinigung (spirituell zur Befreiung von negativen Energieeinflüssen).

 

Zudem ist eine Art der Hilfe, um die Seele wieder in die richtige Schwingung zu versetzen. Es hilft auch den heutigen Menschen, wie beispielsweise für gestresste Manager, Schulkinder oder überlasteten Arbeitern,… .  Dies kann im Alltag, in Stresssituationen und in besonderen Lebenslagen helfen. Es entspannt uns und man gewinnt an Ruhe im Alltag.

 

Es gibt zwei Arten vom Räuchern:

 

Räuchern mit Kohle:

  • Es ist ein spezielles feuerfestes Gefäß nötig, z.B. Feuerschale
  • Man benötigt ebenfalls gepresste Holzkolestückchen: man lässt diese einige Minuten durchglühen bis sie weißlich gefärbt sind. Anschließend legt man direkt auf die Kohle die Pflanzenteile darauf und lässt diese verglühen. So entsteht ein duftender Rauch.

 

Räuchern mit einer Kerze:

  • Es sind dabei spezielle Stüvchen mit einem Sieb nötig.
  • Man benötigt zudem Räuchermaterial, das man oben auf das Stövchen gibt und zündet anschließend eine Kerze an.
  • Vorteile: einfache Reinigung der speziellen Edelstahlsiebe; Rauchentwicklungssteuerung, durch die Abstandseinstellung zwischen Sieb und Kerze; „sauberer“ als das Räuchern mit Kohle, da es keine direkte Pflanzenteilverbrennung ist

 

Räucherpflanzbeispiele, die auf gewissen Situationen positiv auf den Körper wirken können:

 

Alant:

  • ist eine duftende Wurzel, um unsere innere Stärke zu kräftigen
  • Alant ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze
  • man sollte diese bewusst wirken lassen, um unsere eigen Kräfte zu aktivieren, hilft gegen Bedrohungen und Belastungen in uns, diese zu bewältigen; es sollen damit negative Einflüsse nicht mehr an uns anhaften können (macht uns durchlässig) und stärkt dabei unsere innere Stärke
  • Variationsmöglichkeiten: Anantmul, Eisenkraut, Myrrhe, Muskatnuss, Sternanis,…

 

Eisenkraut:

  • es entwickelt eher einen unauffälligen Duft
  • es dient zur natürlichen Präsenz und verstärkt die Kraft uns authentisch wahrgenommen zu werden, vor allem bei denjenigen, die sich übersehen oder übergangen fühlen, so soll das Eisenkraut die positive Fähigkeit haben den Menschen „sichtbar“ zu fühlen
  • Variationsmöglichkeiten: Eichenmoos, Haselnusstriebe, Lärche, Mistel, Pfefferminze, Weihrauch,…

 

Kampfer:

  • die erzeugten Kristalle werden durch das Destillieren des Kampferbaumholzes gewonnen
  • es entwickelt in uns anregende Körperimpulse
  • Kampfer hilft uns bei Überlastungen, es gibt uns eine „Frische“ , so soll der Kopf klarer werden und eine frische angenehme Raumatmosphäre geben
  • Variationsmöglichkeiten: Elemi, Salbei, Weichrauch, Weißer Sandelholz, Ysop,…

 

Labdanum:

  • es ist ein Harz aus Zistronen
  • es riecht ähnlich dem Honig und wurde schon in der Antike verwendet
  • dient zur Körperentspannung, um uns zur Ruhe zu bringen
  • Labdanum regt unsere Sinne an, um gelassener zu werden und befreit uns von seelischen Belastungen
  • man sollte es bewusst in Ruhe genießen
  • Variationsmöglichkeiten: Birke, Damiana, Guggul, Lindenblüte, Tonkabohne,…

 

Weihrauch:

  • hat eine jahrhundertlange heilende Wirkung für die Gesundheit
  • der Geruch ist eher würzig und wird aus dem Harz des Weihrauchbaums gewonnen
  • wird oft in der Kirche verwendet
  • es wirkt zudem desinfizierend und entzündungshemmend
  • man sollte es in einer bevorzugten Umgebung wirken lassen
  • Variationsmöglichkeiten: Kalmuswurzel, Rosenblüten, Salbei, Tolubalsam,…

 

Weißdorn:

  • es werden in der Regel die Blüten verwendet
  • es gibt uns eine emotionale Balance, um unsere eigene Mitte zu finden: Weißdorn schafft eine angenehme Atmosphäre, vor allem bei Personen, die emotional verletzt sind oder sich verloren fühlen
  • zudem beruhigt es das Herz, die Nerven und den Kreislauf
  • eine ruhige angenehme Umgebung ist ideal und es sollte eine bewusste als auch achtsame Haltung eingenommen werden
  • Variationsmöglichkeiten: Birke, Kiefernharz, Lindenblüten, Rose, Süßgras, Tonkabohne, Vanille,…


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