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Alle Jahre wieder – Die Grippeschutzimpfung

Home News Ratgeber Wissenswertes Jan 29, 2019 | show | view 238



Einige Menschen, für die eine Grippeschutzimpfung gegen Influenza (Virusgrippe) sinnvoll wäre, meiden diese wie der Teufel das Weihwasser.

Bildquelle: Pixabay.com

Sie denken, dass es sowieso keinen ausreichenden Impfschutz gibt, dass Nebenwirkungen möglich sind oder möglicherweise sogar, dass die Kosten selbst getragen werden müssen. Wir versuchen, hier mit Fehlinformationen aufzuräumen, wobei dieser Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.

Warum jährliche Impfung?

Die Auslöser einer Influenza sind Viren. Diese können sich verändern. Es sind also nicht jedes Jahr die gleichen Erreger, die sich Opfer suchen, sondern immer neu zusammengesetzte, mutierte Varianten. Nachteilig daran ist, dass das Immunsystem den Virus nicht sofort identifiziert, sondern ihn zunächst als neue Bedrohung wahrnimmt. Komplexe Körperfunktionen sind notwendig, um das Virus zu erkennen und unschädlich zu machen.

Ein weiteres Problem stellt die Verbreitung unterschiedlicher Virenstämme pro Jahr dar. Anhand des Auftretens und Verteilungsmusters der Keime ermitteln Fachleute, welche Grippeimpfstoffe im aktuellen Jahr die höchste „Trefferquote“ bei der Virenbekämpfung haben.

Bietet die Impfung einen absoluten Schutz?

Leider muss man sagen, dass auch mit Grippeschutzimpfung das Risiko, an Influenza zu erkranken, nicht zu 100 Prozent ausgeschlossen werden kann. Wenn sich ein Virus ausbreitet, der so verändert ist, dass das keiner ahnen konnte, so hilft die Impfung leider nicht. Trotz vollständig aufgebautem Impfschutz kann es kurz nach der Injektion (Spritze) zu einer Virusgrippe kommen, beispielsweise, wenn das Medikament nicht ausreichend wirkt. Das wiederum kann daran liegen, dass andere Mittel dagegen arbeiten oder das Immunsystem mit den abgeschwächten Grippeviren nicht klarkommt.

Wirksamkeit bei älteren Menschen

Bei der Wirkung von Grippeschutzimpfungen muss auch das Alter berücksichtigt werden. Senioren haben ein weniger aktives Immunsystem, weshalb die Impfung möglicherweise nicht so gut wirken kann wie bei jüngeren Menschen. Die gute Nachricht: Der Verlauf einer möglichen Virusgrippe ist deutlich leichter, wenn die betroffene Person vorher geimpft wurde. Gemessen an den Komplikationen, die eine Infektion mit sich bringen kann, stellt die Schutzimpfung immer das geringere Übel dar. Bei nicht vorhandenem Schutz kann sich parallel zur Influenza eine Lungenentzündung entwickeln, die lebensbedrohlich werden kann.

Nebenwirkungen der Grippeschutzimpfung

Bei der Injektion (Gabe der Spritze):

  • Rötung der Einstichstelle
  • Schmerzen im Einstichbereich
  • Schwellungen im betroffenen Bereich

Nach der Impfung:

  • Frösteln
  • Gliederschmerzen
  • Müdigkeit

Übrigens ist es ein Trugschluss, dass die Erreger aus der Impfung eine Virusinfektion auslösen könnten. Die Viren werden in Bruchstücke zerlegt und abgetötet, so dass keine Erkrankung mehr ausbrechen könnte, sagen Experten.

 

Kostenübernahme durch die Krankenkasse

Gehören Versicherte zum Personenkreis, denen eine Impfung nahegelegt wird, dann übernehmen gesetzliche Krankenkassen die Kosten (Satzungsleistung). Bei privaten Krankenversicherungen gelten entsprechend ähnliche Voraussetzungen. Sicherheitshalber wird eine Klärung mit dem Versicherer im Vorfeld empfohlen.

Was spricht gegen eine Grippeschutzimpfung?

Wer an Fieber, einer Erkältung oder einer anderen akuten Infektion leidet, sollte sich erst impfen lassen, wenn er wieder gesund ist. Ein Gespräch mit dem Arzt des Vertrauens ist hier zu empfehlen. Bei Allergien gegen die Bestandteile des Impfstoffs, wie z. B. Hühnereiweiß, sollte der Arzt nach einer alternativen Lösung gefragt werden. Schwangere, bei denen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen vorliegen, sollten ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel erfolgen. Liegt ein chronisches Leiden vor, dann sollte der Arzt bezüglich einer früheren Impfung zurate gezogen werden.



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